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DIY-Geschenkideen: Backmischung im Glas

BackmischungenSüße Geschenke aus der Küche kommen als Weihnachtsgeschenk immer gut an. Wir haben euch schon im letzten Jahr einige hübsche Geschenkideen gezeigt und auch in diesem Jahr soll es so weitergehen.

Wie wäre es mal mit einer selbst gemachten Backmischung für Kuchen oder Muffins? Diese finden sich zuhauf in Geschenkläden, aber wenn man sie selbstmacht, gibt es viel mehr Variationsmöglichkeiten und es ist natürlich noch mal ein ganzes Stück persönlicher.

Vor kurzem habe ich mit vielen anderen Bloggern beim Drittern Berliner Foodiemeetup solche Backmischungen kreiert, damit die Berliner Tafel sie dann auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen und die Erlöse für ihre Zwecke nutzen konnte.

Wie auch du eine schöne Backmischung verschenken möchtest, schau mal:

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Geldgeschenk in der Flasche

Neulich habe ich euch beim kreativen Sonntags-Rätsel mit einem Bild von Geldscheinen beglückt – wer sich in diesem Zusammenhang gefragt hat, warum ich sowas überhaupt habe, erhält heute die Antwort. Denn mit den vielen schönen bunten Geldscheinen entstand ein Geldgeschenk, das am vergangenen Wochenende einem befreundeten Paar zur Hochzeit übergeben wurde:

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Großer Vorteil dieses Geldgeschenks ist die Variabilität: Alles, was an Scheinen verschenkbar ist, kann eingebracht werden – und mit dem passenden Etikett ausgestattet ist es sowohl als Geldgeschenk zur Hochzeit als auch zum Geburtstag, zur Taufe oder zu jedem anderen Anlass geeignet.

Wir brauchen:

  • eine Flasche beliebiger Größe (diese ist von Globus, aber die meisten größeren Supermärkte oder Deko-/Möbelläden haben sowas)
  • Euro-Banknoten in beliebigen Werten
  • gemischte Fremdwährung-Banknoten (wo ihr sowas herbekommt, steht weiter unten)
  • Geschenkband oder ähnliches
  • selbstklebende, bedruckbare Folie/Etiketten/Papier und Kleber

Und so geht’s:

Alle Banknoten rollen, mit Band fixieren und in eine Flasche packen. Etikett ausdrucken und aufkleben. Fertig 😉

Beim Rollen könnt ihr entweder jeden Schein einzeln rollen, oder – was für den Beschenkten mit etwas mehr Aufwand beim entpacken verbunden ist – die Euro-Noten in die Fremd-Noten einrollen, sodass auf den ersten Blick nichts Sinnvolles zu erkennen ist. Achtet darauf, nicht zu eng zu packen (und das Geschenkband nicht zu weit überstehen zu lassen), sonst kriegt man die Röllchen kaum aus der Flasche heraus.

Was das Etikett angeht, könnt ihr euch gern meine Vorlage herunterladen, die ihr in Word natürlich frei bearbeiten könnt: Feine Scheine – Vorlage für das Etikett. Am einfachsten ist es, wenn ihr das Etikett auf selbstklebende Folie (ich hab dafür ganz langweilig Klebeetiketten genommen) druckt.

Hier noch mal das Ganze von hinten - im Bild: eine Fünf-Euro-Note und ganz viele andere Dinge.
Hier noch mal das Ganze von hinten – im Bild: eine Fünf-Euro-Note und ganz viele andere Dinge.

Wo kriege ich Fremdwährungen her?

Bei Ebay findet ihr unter Suchbegriffen wie „Banknoten aus aller Welt“ zahlreiche Angebote mit gemischten Paketen – 50 Banknoten kriegt ihr, je nach Anbieter, für um die 15 Euro, und die reichen für zwei Flaschen der gezeigten Größe. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, gezielt Banknoten bestimmter Länder oder Zeiten zu besorgen. Hier kann ich neben Ebay den Sammler-Online-Shop Prophila empfehlen, der übrigens auch Mixpacks hat. Hinweis für Ebay: Achtet darauf, wo der Händler sitzt – teilweise sind die Lieferzeiten sehr lange!

Die Banknoten sind oft noch brandneu, es handelt sich dabei um Währungen, die es nicht mehr gibt. Die Scheine haben in der Regel einen geringen Sammlerwert, der allerdings der Rede nicht wert ist. Spaßfaktor beim Auspacken und Sortieren, sowohl für den Verpackenden als für den Beschenkten, ist gegeben 😉

Schöner verstauen in dekorativen Boxen

Ich mag nicht gern zu viele Dinge lose herumliegen haben. Deshalb verstaue ich meine Unordnung in Boxen. Früher waren dafür schlichte Schuhkartons in Ordnung, heute dürfen sie gern ein bisschen aufgewertet sein. Ich zeig euch, wie ihr aus einem Schuhkarton und Stoffresten eine schicke Box zusammenschustern könnt.

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Material:

– Schuhkarton (oder andere Box)
– Stoff
– Schere
– Stoffkleber

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Als erstes habe ich verschiedene Stoffe, die ich zur Verfügung hatte, übereinander gelegt und geschaut, welche sich schön kombinieren lassen. Meine Entscheidung fiel auf die Reste einer beige-blauen Gardine und einen blumigen Jeansstoff.

Da ich vom einen Stoff mehr zur Verfügung hatte, habe ich diesen als Grundlage benutzt und mit dem zweiten nur kleinere Flächen beklebt.

Nach der Stoffauswahl wurden die Flächen ausgemessen (bzw. der Karton angelegt), um die Größen zum Zuschneiden zu bekommen. Dann habe ich den Stoff  jeweils an den Rändern eingeschlagen. Dafür hatte ich an jeder Kante mindestens einen Zentimeter mehr zurechtgeschnitten, als für die Klebefläche nötig gewesen wäre.

Und dann gings schon los mit dem Aufkleben des Stoffes. Dabei müsst ihr eigentlich nur auf das gelegentliche Glattstreichen achten, damit keine Falten entstehen.

Wenn alle Hauptflächen mit Stoff beklebt sind, könnt ihr die Box mit anderem Stoff weiter personalisieren. Werdet kreativ!

So kann das Ganze aussehen:

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Gefällt euch die Box? Wie würdet ihr eure gestalten? Ich freu mich über eure Rückmeldung in den Kommentaren!

Eingelegte Salzzitronen gegen den Winterblues

Ja, eigentlich ist der Winter eine schöne Jahreszeit und hat durchaus seine Berechtigung und seine Vorzüge. Mit Schnee, klirrendem Frost und viel Winterzauber mag das durchaus angehen. Wenn er sich allerdings so gebärdet wie gerade, mit Schmuddelwetter, Sturm und einer ewigen Wand aus Grau, dann bildet sich in mir blitzschnell und unaufhaltsam ein Sehnen nach Sommer aus. Nicht Frühling, Sommer muss es sein. Jetzt, sofort. Da das nicht geht und ich auch nicht mal schnell in die Karibik fliegen kann, hole ich mir die exotische Stimmung in die Küche und zwar mit eingelegten Salzzitronen. Dieses eingelegte Obst ist ein fester Bestandteil der marokkanischen Küche und gibt Eintöpfen, Pfannengerichten und Suppen eine frische, außergewöhnliche Note.

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Für zwei Einmachgläser werden folgende Zutaten gebraucht:

8-10 Bio-Zitronen (am besten mit dünner Schale)

5-6 Lorbeerblätter

2 Tl Pfefferkörner

etwa 80 Gramm Salz

etwa 100 ml Olivenöl

Die Zubereitung erfolgt an zwei Tagen. Am ersten Tag werden die Zitronen gründlich mit heißem Wasser abgewaschen und trocken gerieben. Anschließend von 2 bis 3 Zitronen (je nach Glasgröße) die Spitzen abschneiden und der Länge nach einritzen, bis etwa 1 cm vor den inneren Kern. Anschließend reichlich Salz in die Einschnitte geben und die Zitronen dann mit dem restlichen Salz, den zerstoßenen oder ganzen Pfefferkörnern und den Lorbeerblättern sehr eng in das vorher sterilisierte Einmachglas geben. Mit der zweiten Portion ebenso verfahren. In den kommenden 24 Stunden ruhen die Zitronen im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort und werden immer mal wieder geschüttelt.

Am zweiten Tag werden aus den restlichen Zitronen 300 ml Saft ausgepresst, die gleichmäßig auf die beiden Gläser verteilt werden. Nochmals gut durchschütteln und mit jeweils 50 bis 60 ml Olivenöl abschließen. 3 bis 4 Wochen ziehen lassen und danach genießen.

Allein der Duft beim Zubereiten vertreibt mit größter Wahrscheinlichkeit jeden noch so hartnäckigen Winterblues!