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Yin Yang aus Pudding und Beeren

Es ist mittlerweile schon deutlich kälter draussen. Die Lust auf frische Früchte und Obst wird weniger, die auf leckere Desserts dafür größer. Eine schöne  Möglichkeit, eine Portion Vitamin C abzubekommen, ist diese rot, weiße Kreation aus Pudding und Beerenmix. Sie geht schnell und ist einfach zuzubereiten und zudem ein echter Hingucker!

Dass sie außerdem besonders lecker ist, brauch ich wohl gar nicht dazu sagen 😉 An kalten Tagen schmeckt sie warm besonders gut…

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Ihr braucht folgende Zutaten:

Rot:
ca. 400g Beeren nach Wahl
Zucker nach Geschmack

Weiß:
1/2 Liter Milch
2 Esslöffel Mehl
100g Zucker
(evt. etwas Kartoffelstärke)

 

Die Beeren:
Ich habe, ortsbedingt, einen Mix nordschwedischer Preisel- und Johannisbeeren benutzt. Aber jede Mischung funktioniert. Je nach Süße der verwendeten Beeren, müsst ihr die Menge Zucker abschmecken.

In einem Topf vermengt ihr die Beeren und den Zucker und erhitzt das Ganze langsam. Je nach Beerenauswahl, könnt ihr sie ein wenig stampfen. Sie müssen einige Minuten köcheln. Rührt dabei immer gut um, damit die rote Soße nicht anbrennt!

Der Pudding:
In einer kleinen Schale wird das Mehl mit einem kleinen Schluck Milch glatt verrührt. Währenddessen könnt ihr die restliche Milch schon auf dem Herd wärmen. Wenn die Mehlmilch ganz glatt verrührt und ohne Klümpchen ist, gebt ihr sie in den Topf. Die Milch sollte unter ständigem Rühren aufkochen und köcheln bis sie eingedickt ist. Wenn die Konsistenz zu flüssig bleibt, könnt ihr mit etwas Kartoffelstärke (in kleiner Schale mit kaltem Wasser verrühren und dazugeben) nachhelfen.

Natürlich könnt ihr auch ein Pudding-Päckchen aus dem Laden benutzen, aber es ist gar nicht schwer Pudding selbst zu machen! Wenn ihr statt Milchpudding Vanillepudding möchtet, könnt ihr einfach Vanillepulver mit einkochen (Zimt schmeckt übrigens auch!). Probiert einfach herum, bis ihr euren Lieblingspudding gefunden habt!
Wenn die Beeren flüssig und der Pudding eingedickt ist, müsst ihr euch nur noch überlegen, wie ihr das Ganze anrichten wollt. Ich habe mich für eine an Yin Yang erinnernde Möglichkeit in einer recht flachen Form entschieden. Es sieht aber auch toll aus, erst den Pudding, dann die Beerensoße, in kleine Gläser zu füllen. Mit einem Essstäbchen könnt ihr rote Muster in den weißen Pudding ziehen. Stellt ihr euer Dessert in den Kühlschrank, wird es noch etwas fester. Es schmeckt gekühlt und warm gleichermaßen lecker!

Lasst’s euch schmecken!

Wie stehen denn eigentlich eure Pudding-Erfahrungen? Macht ihr ihn selbst, oder nehmt ihr ein Fertigprodukt? Lasst es uns den Kommentaren wissen!

Tassenbrownies ohne Backen

Kennt ihr das Gefühl, backen zu wollen, aber eigentlich doch nicht backen zu wollen? Abhilfe schaffen da diverse Rezepte für die Microwelle, aber was tut man eigentlich, wenn man keine Microwelle hat? Eine Möglichkeit für ein leckeres Dessert beziehungsweise einen kuchenartigen Snack, der im Wasserbad zubereitet wird, zeige ich euch heute – garantiert mit unfassbar vielen Kalorien:

Tassenbrownies ohne Backen

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Für das Rezept gibt es zwei Varianten. Die erste ist weniger aufwendig, aber mit der zweiten wird das Ergebnis cremiger und puddingartiger 🙂 Tassenbrownies ohne Backen weiterlesen

Für Frühlingsgefühle im Magen: Rhabarbermousse

RhabarbermousseFür Rhabarberliebhaber sind der Supermarkt und Wochenmärkte momentan ein Paradies: Die roten Stangen sind schon erntereif und vor kurzem habe ich euch schon einige leckere Rezepte gezeigt.

Ein frischer frühsommerlicher Nachtisch fehlte allerdings: leckere Rhabarbermousse aus dem Kühlschrank. Die zartrosa Farbe entsteht beim eher grünen Rhabarber übrigens durch einen kleinen Trick.

Die Mousse geht ganz einfach, ihr müsst nur ein wenig Zeit mitbringen und folgende Zutaten:

Zutaten

  • 1 kg Rhabarber
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 6 Blatt rote Gelatine
  • 200 ml Schlagsahne

Zunächst den Rhabarber abziehen und in Stücke schneiden. In einen Topf geben und Zucker und Vanillezucker hinzugeben. Dann zugedeckt etwa eine Stunde wässern lassen.

Anschließend aufkochen, bis der Rhabarber die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Von der Platte nehmen und mit einem Pürierstab kurz pürieren. Entscheidet selbst, ob ihr die Mousse etwas stückig mögt (so wie ich) oder nicht.

Die Blattgelatine kurz in Wasser einweichen. Dann auswringen und in die Rhabarbermasse geben. Kurz umrühren (nicht mehr pürieren) und dann die Sahne unterrühren.

In Schüsseln oder Gläser geben und nun im Kühlschrank abkühlen lassen (etwa 3 bis 4 Stunden).

 

Variation

Beim ersten Mal hatte ich keine rote Gelatine zur Hand, es gibt sie nicht in jedem Supermarkt. Mit weißer Blattgelatine könnt ihr selbstverständlich auch Rhabarbermousse machen, die ist dann allerdings grünlich und sieht eher gesund denn süß-appetitlich aus.