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Rike

Über Rike

Göttingerin, Ende zwanzig. Reisebegeisterte Nachteule, kreativer Schreiberling, Serienjunkie, Bastelfreak. Immer auf der Suche nach neuen Entdeckungen, ob outdoor oder online.

Yin Yang aus Pudding und Beeren

Es ist mittlerweile schon deutlich kälter draussen. Die Lust auf frische Früchte und Obst wird weniger, die auf leckere Desserts dafür größer. Eine schöne  Möglichkeit, eine Portion Vitamin C abzubekommen, ist diese rot, weiße Kreation aus Pudding und Beerenmix. Sie geht schnell und ist einfach zuzubereiten und zudem ein echter Hingucker!

Dass sie außerdem besonders lecker ist, brauch ich wohl gar nicht dazu sagen 😉 An kalten Tagen schmeckt sie warm besonders gut…

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Ihr braucht folgende Zutaten:

Rot:
ca. 400g Beeren nach Wahl
Zucker nach Geschmack

Weiß:
1/2 Liter Milch
2 Esslöffel Mehl
100g Zucker
(evt. etwas Kartoffelstärke)

 

Die Beeren:
Ich habe, ortsbedingt, einen Mix nordschwedischer Preisel- und Johannisbeeren benutzt. Aber jede Mischung funktioniert. Je nach Süße der verwendeten Beeren, müsst ihr die Menge Zucker abschmecken.

In einem Topf vermengt ihr die Beeren und den Zucker und erhitzt das Ganze langsam. Je nach Beerenauswahl, könnt ihr sie ein wenig stampfen. Sie müssen einige Minuten köcheln. Rührt dabei immer gut um, damit die rote Soße nicht anbrennt!

Der Pudding:
In einer kleinen Schale wird das Mehl mit einem kleinen Schluck Milch glatt verrührt. Währenddessen könnt ihr die restliche Milch schon auf dem Herd wärmen. Wenn die Mehlmilch ganz glatt verrührt und ohne Klümpchen ist, gebt ihr sie in den Topf. Die Milch sollte unter ständigem Rühren aufkochen und köcheln bis sie eingedickt ist. Wenn die Konsistenz zu flüssig bleibt, könnt ihr mit etwas Kartoffelstärke (in kleiner Schale mit kaltem Wasser verrühren und dazugeben) nachhelfen.

Natürlich könnt ihr auch ein Pudding-Päckchen aus dem Laden benutzen, aber es ist gar nicht schwer Pudding selbst zu machen! Wenn ihr statt Milchpudding Vanillepudding möchtet, könnt ihr einfach Vanillepulver mit einkochen (Zimt schmeckt übrigens auch!). Probiert einfach herum, bis ihr euren Lieblingspudding gefunden habt!
Wenn die Beeren flüssig und der Pudding eingedickt ist, müsst ihr euch nur noch überlegen, wie ihr das Ganze anrichten wollt. Ich habe mich für eine an Yin Yang erinnernde Möglichkeit in einer recht flachen Form entschieden. Es sieht aber auch toll aus, erst den Pudding, dann die Beerensoße, in kleine Gläser zu füllen. Mit einem Essstäbchen könnt ihr rote Muster in den weißen Pudding ziehen. Stellt ihr euer Dessert in den Kühlschrank, wird es noch etwas fester. Es schmeckt gekühlt und warm gleichermaßen lecker!

Lasst’s euch schmecken!

Wie stehen denn eigentlich eure Pudding-Erfahrungen? Macht ihr ihn selbst, oder nehmt ihr ein Fertigprodukt? Lasst es uns den Kommentaren wissen!

Super Sellerie-Sommer-Salat

Ob als Beilage oder alleinige Mahlzeit: Dieser frische Sommer-Salat macht sich gut und ist lecker! Nebenbei ist er gesund und macht satt, ganz ohne dabei „schwer“ zu schmecken. Und das Beste: Er ist ganz einfach!

Sellerie Salat
Die meisten Selleriesalate haben eine helle Marinade beziehungsweise ein helles Dressing. Dazu wird Schmand, Sahne, Mayonnaise oder Joghurt benutzt. Geschmacklich ist das aber nicht unbedingt nötig. Selleriesalat schmeckt auch ohne sahnige Soßen hervorragend. Ich zeig euch ein Grundrezept und Variationsmöglichkeiten! Super Sellerie-Sommer-Salat weiterlesen

Kohl mal anders!

Der Winter geht vorbei. Da muss ich schnell nochmal ein winterliches Rezept teilen, bevor es Zeit für leichtere Kost und Salate wird! Dieses Gericht ist aus folgendem Dialog entstanden: „Was haben wir noch da?“ – „Nudeln. Und Kohl. Und Rosinen.“ Die Kombination klingt erstmal komisch, wird aber zu einer leckeren süß-säuerlichen Kohl-Nudelpfanne.

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Für diese „Kohlpfanne der anderen Art“ braucht ihr folgende Zutaten:

Weißkohl
Nudeln
Zwiebel, Knoblauch
Rosinen
etwas Öl, Pfeffer, Salz
Balsamico (Creme oder Essig)
etwas Sahne, oder Kokosmilch (nach Geschmack)

Während die gewünschte Menge Nudeln aufkocht, die Zwiebel, den Knoblauch und den Kohl klein schneiden und das Öl in einer Pfanne heiß werden lassen.

Erst die Zwiebelstückchen, dann den Kohl und den Knoblauch in die Pfanne zum Anbraten geben. Die Nudeln kommen als letztes dazu. Alles darf eine Weile in der Pfanne bleiben, um erst weich und dann knusprig zu werden.

Als letztes eine Handvoll Rosinen hinzugeben (nicht zu früh, sonst werden sie zu weich), und das Ganze mit Pfeffer und Salz abschmecken. Wenn ihr die Pfanne gern etwas sämiger haben mögt, gebt noch einen kleinen Schluck Sahne oder Kokosmilch hinzu.

Das Besondere, die süßliche Note, bekommt das Gericht durch das Hinzufügen von etwas Balsamico-Creme oder -Essig. Essig wird einfach mit eingerührt, und falls es Balsamico-Creme in eurem Haushalt gibt, könnt ihr die Kohl-Nudelpfanne damit vorm Servieren noch schön dekorieren.

Guten Appetit!

Schöner verstauen in dekorativen Boxen

Ich mag nicht gern zu viele Dinge lose herumliegen haben. Deshalb verstaue ich meine Unordnung in Boxen. Früher waren dafür schlichte Schuhkartons in Ordnung, heute dürfen sie gern ein bisschen aufgewertet sein. Ich zeig euch, wie ihr aus einem Schuhkarton und Stoffresten eine schicke Box zusammenschustern könnt.

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Material:

– Schuhkarton (oder andere Box)
– Stoff
– Schere
– Stoffkleber

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Als erstes habe ich verschiedene Stoffe, die ich zur Verfügung hatte, übereinander gelegt und geschaut, welche sich schön kombinieren lassen. Meine Entscheidung fiel auf die Reste einer beige-blauen Gardine und einen blumigen Jeansstoff.

Da ich vom einen Stoff mehr zur Verfügung hatte, habe ich diesen als Grundlage benutzt und mit dem zweiten nur kleinere Flächen beklebt.

Nach der Stoffauswahl wurden die Flächen ausgemessen (bzw. der Karton angelegt), um die Größen zum Zuschneiden zu bekommen. Dann habe ich den Stoff  jeweils an den Rändern eingeschlagen. Dafür hatte ich an jeder Kante mindestens einen Zentimeter mehr zurechtgeschnitten, als für die Klebefläche nötig gewesen wäre.

Und dann gings schon los mit dem Aufkleben des Stoffes. Dabei müsst ihr eigentlich nur auf das gelegentliche Glattstreichen achten, damit keine Falten entstehen.

Wenn alle Hauptflächen mit Stoff beklebt sind, könnt ihr die Box mit anderem Stoff weiter personalisieren. Werdet kreativ!

So kann das Ganze aussehen:

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Gefällt euch die Box? Wie würdet ihr eure gestalten? Ich freu mich über eure Rückmeldung in den Kommentaren!